Classic-Enduro Dachsbach

Nachdem Björn Jatz im September 2017 bei der 57. Internationalen ADAC Zuverlässigkeitsfahrt „Rund um den Aischgrund“ seine KTM, aus gesundheitlichen Gruünden, vorzeitig abstellen musste, hatte er noch eine Rechnung offen.
Während 2017 ein Lauf zur Deutschen Enduro Meisterschaft ausgetragen wurde, war es in diesem Jahr hauptsächlich eine Streckenführung für klassische Motorräder. Statt 200 km waren es somit auch nur ! 150 km.
Der Ablauf stellte sich aber fast ähnlich dar. Nach der Anreise am Samstagvormittag war erstmal die Streckenbesichtigung angesagt. Es war vom Veranstalter lediglich 1 Sonderprüfung, die 3 mal gefahren wurde, vorgesehen.
Also hinfahren und anschauen. Naja eine „Ackerprüfung“, das kennen wir ja. Doch leider stellte sich später raus, dass diese Prüfung auch einige Tücken hatte, die viel Zeit kosteten. Dann ging es weiter zum berühmten „Goggoloch“. Auf der Überbrückungsetappe gelegen. Eine Passage, die auch als Zuschauerpunkt ihre Anziehungskraft hatte. Steile, winklige Auf- und Abfahrten zwischen Bäumen und Felsgestein. Für die älteren Historic-Maschinen war dieser Teil nicht befahrbar und es gab eine Umfahrung. Ein weiterer Punkt war dann der „Hohlgraben“. Das waren so 200m durch einen Wassergraben, der oft kein Wasser führt, aber manchmal doch. Gut, wenn man sich solche Passagen vorher anschaut.
Dann ging es zur Papier- und technischen Abnahme. Die Übernachtung in der Kohlenmühle in Neustadt an der Aisch war schon obligatorisch.
Sonntag früh, auf dem Festplatz in Neustadt, hieß es um 9:02 Start für Björn Jatz. 133 Teilnehmer bei den klassischen Motorrädern, teils Baujahr 1955!, waren neben den 29 Fahrern aus dem modernen Clubsport am Start.
Björn hatte mit seiner 250 KTM in der Klasse CS1 – bis 250ccm 2-Takt genannt. 7 Teilnehmer waren da angetreten. Die Überbrückungsetappen waren für die Clubsportler sehr ausreichend bemessen. Das Ganze war damit recht stressfrei und gut zu bewältigen. Doch leider tat sich Björn gerade mit der einen Sonderprüfung recht schwer. Er musste unter den Ersten auf die Strecke. Es war kein Getreideacker, wie vermutet, sondern loser Ackerboden.
Das kostete richtig Zeit und Kraft. Das gefürchtete Goggoloch konnte er ganz „easy“ durchfahren. Bei Youtube ist das auch in einem Video gut zu sehen. Er hatte übrigens die Startnummer 308.
Während Vater Günter im Fahrerlager beim Servicepunkt entspannt den Tag bei guter Gesellschaft verbrachte, zog Björn seine 3 Runden „Rund um den Aischgrund“. Um 14:52 Uhr konnte er, sehr zufrieden, die Ziel-ZK anfahren.
Der Veranstalter hatte, warum auch immer, die Strafen für zu spätes und zu frühes Eintreffen bei den Zeitkontrollen (ZK) aus der Ergebnisliste herausgenommen. Somit waren nur die Zeiten für die eine Sonderprüfung maßgebend. Dennoch war Björn mit seinem 5. Platz in der Klasse zufrieden.
Der Blick geht vorwärts auf den 21.09. in Baden-Baden – beim 42. 2-Std. Moto-Cross im Rahmen des ADAC Enduro-Cup’s. Hier werden wieder beide – Steven und Björn Jatz – als Einzelfahrer an den Start gehen.

Sonntag 15.09.2019 9:02 Björn geht auf die erste Rund
Björn auf der Sonderprüfung
Auffahrt im Goggoloch
Zufahrt zur Ziel – Zeit -Kontrolle

6. Lauf der GCC in Schefflenz

Der 6. Lauf der GCC wurde am 7. und 8. September in Schefflenz, auf der ehemaligen WM-Cross-Strecke ausgetragen. Nachdem Steven Jatz seinen Urlaub hinter sich hatte, war die Veranstaltung „vor der Haustüre“, nahezu ein Muß. Björn Jatz war auf dem Heimweg vom Urlaub und konnte nicht dabei sein. Für ihn geht es am 14.09. weiter in Dachsbach.

Doch weiter zu Steven. Nach den heißen und trockenen Tagen folgte ein kühles und regnerisches Wochenende. Die Temperaturen waren optimal, die Feuchtigkeit vielleicht weniger, aber dafür war dann kein Staub auf der Strecke. Start um 13:00 Uhr, bei den Pre-Senioren, bedeutet auch eine entspannte Anfahrt und Vorbereitung. Pünktlich um 13:00 Uhr brüllte der legendäre Start-Herzschlag und das „Staaaaart-Signal“ aus den Laut- sprechern. Die erste Gruppe waren die Pre-Senioren mit 29 Teilnehmern. Steven hatte leichte Probleme seine 250er KTM in Bewegung zu versetzen. Vielleicht ganz gut so, denn bereits an der ersten Auffahrt hatten sich einige Teilnehmer quergelegt. Er konnte da ungehindert vorbeifahren. Nach der ersten Runde war eine Kombination aus kurzen Auf- und Abfahrten zu bewältigen. Nach kurzen Stau konnte sich Steven über die Umfahrung aus dem Gewühl heraushalten. Der große Troß der Senioren hatte da weniger Glück. In einem riesigen Knäul steckten wohl an die 20 Teilnehmer an der Auffahrt fest.

Eigentlich waren die Voraussetzungen gut, doch Steven hatte deutliche Probleme mit seinem Vorderrad, bzw. dessen Profil. Irgendwie gab es keinen richtigen Halt. Als noch ein Teilnehmer ihm voll in den Lenker fuhr und es fast zum Sturz kam, war der Frust noch höher. Schefflenz, mit den vielen Sprüngen muss man lieben, oder hat seine Schwierigkeiten. Bei Steven war es keine große Liebe. Dann sorgte die Nässe für ordentliche Schlammspritzer auf der Brille. Somit war ein unplanmäßiger Boxenstop angesagt. Das ging recht schnell, trug aber auch nicht zu Motivation bei.

Aber man freut sich immer, wenn nach 2 Stunden die Zielflagge gezeigt wird und man soweit gesund und heil angekommen ist. Platz 20 und 4 Meisterschaftspunkte in der GCC klingen da auch nicht schlecht. Für Steven ist der nächste Start am 21. September in Baden-Baden beim ADAC-Pirelli Cup, zusammen mit seinem Bruder Björn.

Nach einer Stunde Renndistanz
Noch 3 Minuten offizielle Rennzeit

2 Tage Marisfeld

Wo ist Marisfeld? Im südlichen Thüringen in der Nähe von Suhl! Bis dorthin sind es immerhin ca. 280 km oder 4 Stunden Fahrzeit mit Hänger.
Zur 7. von 11 Veranstaltungen der IGE (Interessengemeinschaft Enduro-Sport) zog es die Teilnehmer, in diesen Sommertagen, nach Marisfeld, wo das „KTM Adventureland Suhl“ eine gut bewährte Enduropiste zur Verfügung stellte.
In der Ferienzeit war das für Steven und Björn Jatz, die 2 Endurofahrer vom AMC Kurpfalz, eine gute Gelegenheit die 2 Renntage voll auszunutzen. Die Anreise am Freitag war eine gute Entscheidung, so ersparte man sich das heimische Unwetter.
Für Samstag hatten sich beide in der Klasse der Teamfahrer eingeschrieben. Das bedeutete 3 Stunden Renndistanz im 3 Runden-Rhythmus. Gewissermaßen zum Aufwärmen für Sonntag. Steven übernahm den Start. Unter den 44 Teams konnte er sich auf Platz 36 nach der ersten Runde positionieren. Dann kam der Wechsel auf Björn. Er konnte das Team auf Platz 34 vorbringen.
So ging es weiter bis am Ende 15 Runden und ein ordentlicher 34. Platz heraussprang. Im Sinne von Training und Vorbereitung waren beide recht zufrieden.
Nach einer weiteren Nacht im Biker-Hotel Kloster Rohr fuhr man am frühen Sonntag wieder vom Kloster Rohr die 12 km nach Marisfeld.
Nicht ganz pünktlich, der Rettungsdienst war etwas spät dran, gingen die 74 Fahrerinnen und Fahrer um 9:10 in 10er Gruppen auf die Strecke. In 7 Klassen mussten die Teilnehmer in den nächsten 3 Stunden jeweils die maximale Rundenzahl rausfahren. Einige hatten dabei noch einen Tankstopp einzukalkulieren.
Für Steven war das bei seiner 250er KTM 2-Takt Einspritzer, kein Problem. Das reichte problemlos ohne Stop. Björn seine KTM ist noch ein Modell mit Vergaser. Da kann es knapp werden. In der letzten Runde schaltete er auf Reserve und konnte ohne Stop bis ins Ziel durchfahren. Ein kleiner persönlicher Erfolg.
Die Wetterbedingungen waren optimal. Die heftigen Regenfälle vom Freitagabend sorgten für eine fast staubfreie Rennstrecke. Nach einigen Problemen am Samstag, hatte der Veranstalter den Streckenverlauf etwas entschärft. Nach Runde 2 war Steven auf Platz 12 und direkt dahinter Björn auf Platz 13. Das hielt sich so ca. 10 Runden lang. Dann kamen die ersten Tankstops. Steven und Björn konnten da profitieren und schoben sich auf Platz 10 und 12 vor.
Nach 2 Stunden Renndistanz war für die „Alten Herren“ Schluss. Somit reduzierte sich auch der Verkehr auf der Strecke. Nach Runde 13 lag Steven auf Platz 8 und Björn auf Platz 9. Diese konnten sie bis zum Rennende mit super Einsatz verteidigen. Ein schönes Bild, wie beide nacheinander um 12:03 Uhr durch die Zählstelle kamen. Da gab es dann die Glückwünsche von Kristin und Günter.
Platzierung unter den top ten, das fühlt sich wirklich gut an!
Während die beiden über die Strecke „fegten“ hatte Kristin ein paar tolle Fotos gemacht.
Nun etwas Erholung und weiter geht es am 7. und 8. September in Schefflenz bei der GCC.

Björn im „Wäldchen“
Steven auf der Zufahrt zum „Wäldchen“






Steven an der „Baumschikane“
Björn in der Auffahrt in der Luft
Björn vor der Boxeneinfahrt
Steven vor der Boxeneinfahrt

Bergfest der GCC Meisterschaft 2019 in Goldbach

Steven und Björn Jatz wollten sich am 13.07. in Künzelsau auf dem Stettenring noch ein paar Trainingseinheiten für Goldbach gönnen.
Beim Enduro Sprint des Enduro X Cup werden Sprintprüfungen, ähnlich der Enduromeisterschaft gefahren. Leider sorgten die Wetterkapriolen für teilweise heftige Regengüsse.
Beide waren mit Eifer dabei und konnten ihre Erfahrungen ergänzen. Für Goldbach, am 20.07. war das jedoch keine Vorbereitung. Goldbach hat seine eigenen Wettergesetze.

Der 4. Lauf der GCC-Tour 2019 fand am Wochenende des 20./21.07. mit rund 800 Teilnehmern in Goldbach, bei Aschaffenburg, statt. Das Wetter? Heiß und sehr, sehr trocken.
Die beiden Endurofahrer vom AMC Kurpfalz gingen in der Klasse Pre-Senioren mit 35 Teilnehmern an den Start. Die Startergruppe mit rund 160 Fahrern stellte sich um 13:00 Uhr den heftigen Streckenbedingungen.
Aufgrund der Trockenheit und Hitze wurde das Rennen von 120 auf 90 Minuten verkürzt. Während Steven die 90 Minuten durchfahren konnte, musste Björn eine kurze Verschnaufspause einlegen.

Mit Spannung schaut man auf das Wochenende 10./11. August, wo die IGE in Marisfeld Station macht.

Das Starterfeld mit 162 Fahrern, 30 Sekunden vor dem Start.
Steven Jatz (re) nach ca. 40 Minuten Renndistanz auf angefeuchtetem Boden.
Für Björn Jatz die Passage zum Durchatmen.
Björn Jatz, in Höhe der Boxengasse, kämpft sich durch den Staub.
Auch Steven Jatz musste sich mit dem Staub rumschlagen.

Gelungener Start in die Enduro-Saison

Für Steven und Björn Jatz war der letzte Samstag im März der Auftakt in die Enduro-Saison 2019.
In Aarbergen, nördlich von Wiesbaden im Taunus, fand der erste Lauf der IGE statt. Mit rund 630 Fahrer, bzw. Teams war das ein imposanter Auftakt bei der Interessengemeinschaft Enduro.
Steven und Björn gingen in der Klasse 99 – „Jedermann“ mit 193 Teil- nehmern am Samstag um 12:00 Uhr auf die 2 Stunden-Etappe.
Für Steven lief es zufriedenstellend mit einer ordentlichen Platzierung. Björn litt etwas unter dem Trainingsrückstand und musste frühzeitig seine KTM in der Box abstellen.
Aarbergen hatte, wie immer, einige höchst anspruchsvolle Passagen zu bieten. Einige Teilnehmer gingen erst gar nicht an den Start.

Eine Woche später traf sich die Enduro-Gemeinde südlich von Fulda in Mernes, zum 2. Lauf von insgesamt 10 in diesem Jahr. Mit 431 Teilnehmern, war dieser Lauf bereits schwächer besucht, wie Aarbergen.
Steven und Björn hatten diesmal in der Klasse 2, 4 Takt bis 450 ccm und 2 Takt bis 250 ccm, genannt. Damit verbunden ist dann auch eine Renn- distanz von 3 Stunden. Ein trockener, angenehm temperierter Sonntag erwartet die Teilnehmer um 13:00 Uhr zum Start.
Nachdem am Samstag bereits 268 und Sonntagvormittag 102 Fahrer die Strecke ordentlich „gespurt“ hatten wurde es beim letzten Rennen des Wochenendes schon recht anstrengend für die Piloten. Björn konnte sich, im Vergleich zur letzten Woche, recht gut steigern.
Mit einem 18. Platz war er dann auch zufrieden. Sein Kommentar: „Das ist ausbaufähig, da ist noch mehr möglich“. Steven kam nahe an die Gesamt- renndistanz heran und war mit seinem 16. Platz letztlich auch zufrieden.
Wir wünschen beiden für die Saison noch zahlreiche, unfallfreie Veranstaltungen und viel Erfolg.

Mernes: Steven nach der Zählstelle
und im Labyrinth
Mernes: Björn nach der Zählstelle
und im Labyrinth

ADAC Enduro Cup -Reutlingen

1 Woche nach Aarbergen ging es in die andere Richtung nach Süden. Mit seinem 18. Reutlinger ADAC 4-Stunden Enduro gestaltete der 1. RMC den 1.Lauf zum ADAC Enduro Cup 2018.
Tolles Wetter – über 30 Grad im Schatten – absolut trocken. Das war nach der Schlammschlacht in Aarbergen das genaue Gegenteil. Aber auch nicht einfacher. Die Hitze machte es noch anstrengender.
Das 4-Stunden Enduro war für die Teams ausgelegt. Steven Jatz ging in der Klasse 4 E / Senioren als Einzelfahrer mit 49 Teilnehmern auf die Strecke. Für die Einzelfahrer betrug die Distanz 2 Stunden.
Nonstop gefahren, war das eine ordentliche Leistung und Belastung für die Teilnehmer.

Steven Jatz zur Halbzeit

Nach genau 2 Stunden war Steven recht froh als 28. in seiner Klasse über die Ziellinie zu fahren.
Vor dem Hintergrund einer Motocross-Strecke, wo in der Deutschen Meisterschaft gefahren wird, hatte man eine sehr anspruchsvolle Enduro-Strecke abgesteckt. Ein perfektes Team um den Veranstalter, für Sicherheit, Abnahme, Bewirtung und Rettungsdienst, machen diese Veranstaltung in Baden-Württemberg zu einem besonderen Ereignis.
Nun geht es in die Vorbereitung zum 24 Stunden endurance-day-lsb Langensteinbach / Penig vom 18. bis 20. Mai. Wo Steven in einem 2er Team an den Start geht.

Start in die Enduro-Saison

Beim ersten Lauf der IGE (Interessengemeinschaft Endurosport e.V.) am 14. und 15. April, stellten sich rund 450 Fahrer aus ganz Deutschland den Herausforderungen der Cross- / Enduro-Strecke in Aarbergen.
Der MSC Michelbacher Hütte musste sich ordentlich anstrengen um die Strecke entsprechend zu präparieren. Die heftigen Regenfälle am Freitag kamen noch erschwerend hinzu. Bereits zum 23. mal stemmten die Vereinsmitglieder dieses Event. Neben der Cross-Strecke und einer Wiese als Verbindungsstück, war die riesige Kaligrube mit den steilen Auf- und Abfahrten die große Herausforderung an die Fahrerinnen und Fahrer an diesem Wochenende.
Vom AMC Kurpfalz hatte sich Steven Jatz für diese Veranstaltung im „Jedermannslauf“ eingeschrieben. Das waren denn mal 170 Starter bei diesem 2 Stunden-Rennen, die auf der Strecke unterwegs waren. Da war an einigen Stellen ordentlich Betrieb.
Wie sonst auch, stand natürlich eine Streckenbesichtigung an. Dicker, klebriger Lehmboden machte das nicht zum Vergnügen. Nach allen Vorbereitungen war dann pünktlich um 13:00 Uhr Start für die erste 10er Gruppe. Somit fuhr Steven, mit der Startnummer 182, um 13:18 aus der Startbox. Genau die selbe Box mussten die Teilnehmer nach genau 2 Stunden wieder erreicht haben. Nur dann wurden die gefahrenen Runden auch vollständig gewertet. Hier waren die Helfer gefordert. Sie mussten ihren Fahrern rechtzeitig signalisieren, ob sie ins Ziel fahren oder noch eine Runde draußen bleiben können.
Trotz eines Missverständnisses konnte Steven sicher und rechtzeitig die Zielbox erreichen. Platz 46 von 170 war am Ende das Ergebnis. Ein erfolgreicher Saisonstart.

Steven Jatz bei der Besichtigung der Kaligrube

Aus der Startbox auf die Strecke

Zieleinlauf

Enduro Dachsbach

Am Sonntag, den 17. September konnte der MSC Aischbach seine 57. internationale ADAC Zuverlässigkeitsfahrt „Rund um den Aischgrund“, mit Start und Ziel in Neustadt an der Aisch, veranstalten. 250 Teilnehmer hatten sich in den 12 Klassen am Sonntagfrüh um 9:00 Uhr am Start eingefunden.
Steven und Björn Jatz, waren bereits 2015 in Dachsbach an den Start gegangen. Eine gelungene und sehr gut organisierte Veranstaltung, wo es wirklich Spaß macht mit dabei zu sein. Also gingen beide auch in diesem Jahr die Sache an.
Nach der Anreise am Samstag standen Streckenbesichtigung, Dokumenten- und Technische Abnahme auf dem Programm. Bei einer Gesamtstrecke von rund 200 Kilometern muss man sich die wichtigen Passagen für eine Fußbesichtigung schon raussuchen. Die Strecke setzte sich aus ca. 80% Offroad-Anteil, mit sehr vielen Waldpassagen über Wurzeln und Steine, Schlammlöcher und Trampelpfade zusammen. Dazu kamen 2 Sonderprüfungen mit 3 und 6 km Länge, die jeweils 3 mal auf Bestzeit gefahren wurden.

Björn hatte sich riesig auf diese Veranstaltung gefreut und seine Fitness aufgebaut. Doch leider musste er bereits in der ersten Runde, aus gesundheitlichen Gründen, seine KTM abstellen. Sehr enttäuscht und tief traurig.

 

 

 

Auch Steven hatte sich super vorbereitet. Wenn man dann 3 Tage vorher eine Erkältung einfängt, ist das leider nicht so förderlich. Somit die Devise: Wenigstens ohne Strafminuten ans Ziel kommen.
Um 9:49 ging es von der Startrampe auf dem Festplatz in Neustadt auf die Strecke. Die Etappenzeiten waren ohne Probleme zu schaffen. Die kurzen Pausen für Essen, Trinken und Motorradcheck konnte er locker ausnutzen. Bis auf den Zeitpunkt nach der 4. Prüfung. Innerhalb der Prüfung hatte ihm ein anderer Teilnehmer bei einer Kollision den Fußbremshebel weggerissen. Somit musste Steven den Rest bis zur Servicezone ohne Hinterradbremse zurücklegen. Dort waren 8 Minuten für die Reparatur (diese darf nur der Fahrer selbst vornehmen), Kette spannen, essen, trinken und Tanken zur Verfügung. Das hat funktioniert – ohne Strafminuten.
Hier ein herzliches Dankeschön an das KTM Team Musch aus Ketsch, welches mit Rat und Material unterstützen konnte. Das auch bei den anderen Zeitkontrollen perfekten Service bereitstellte.
Bei traumhaften Wetterbedingungen mit kühlen Temperaturen, ohne Regentropfen und griffigem Ackerboden, war dies wieder eine super Veranstaltung.
Unsere Fahrer blicken jetzt noch vorne, Richtung Kempenich, dort findet am 15.10. der nächste Lauf zur Deutschen Enduro Meisterschaft statt. Beide haben bereits genannt. Glückwunsch für das geleistete und alles Gute für die nächste Veranstaltung.

IGE-Lauf in Mernes

Den 7. Lauf, am 09.09., nutzten Steven und Björn Jatz um sich wieder dem Enduro-Sport nach dem Urlaub zu widmen und um sich auf die nächste Herausforderung vorzubereiten. Seit 30 Jahren veranstaltet die Interessengemeinschaft Endurosport e.V. Enduro-Veranstaltungen in ganz Deutschland. Unsere beiden Piloten waren in diesem Jahr bereits in Aarbergen, Aufenau und Bad Windsheim unterwegs. Diesesmal ging es in den Spessart nach Mernes. Es war das 2.Rennen, wo Steven und Björn als Team zum 3-Stunden-Rennen antraten.


Mit viel Skepsis begab man sich am Samstag-Vormittag auf den Weg. Der Wetterbericht hatte heftige Regenfälle prophezeit. Es gibt jedoch auch angenehme Erlebnisse mit dem Wetter. Ideale Bodenverhältnisse und angenehme Temperaturen erwarteten die 47 Teams zum Start um 15:00 Uhr.
Eine fantastische Strecke, für deren Aufbau die Helfer des MSC Mernes mit Applaus bedacht wurden, erwartete die Fahrer.
Aber dennoch richtig anspruchsvoll. Enge Passagen, sandiger Boden, sehr viel Hang-Auf- und Abfahrten. Viele Brems- und Beschleunigungswellen. Abwechslungsreiche schnelle und langsame Kurven und Überraschungsmomente mit starken Absätzen.
Steven übernahm den Start und ging als 2. in seiner Gruppe auf die Strecke. In der ersten Runde fuhr er recht angespannt, da ihm nicht klar war, was auf ihn zukommt. Hinter welchen Ecken sind die Auf und Abfahrten? Welche Hügel können gesprungen werden, wo muss man langsamer machen? So fehlte ihm die nötige Lockerheit und er bekam Probleme mit seinen Unterarmmuskeln.
Nach 3 Runden kam der Wechsel auf Björn. Er hatte sich im Urlaub mit Fitness-Training auf das Rennen vorbereitet. Das zahlte sich aus. Steven veränderte seine Fahrwerkseinstellungen und ging in Runde 6 auf die Strecke. Von da an lief es besser. Unsere Fahrer pendelten sich so bei 9 bis 10 Minuten Fahrzeit pro Runde ein. Am Ende war der Rechner gefragt. Pünktlich um 18:01 Uhr muß der Fahrer in der Box stehen, sonst gibt es ordentlich Strafpunkte. Teambetreuer Günter rechnete richtig. Noch ein letzter Wechsel von Björn auf Steven, im richtigen Moment, sicherte dann die Platzierung.
Gut gerüstet und motiviert geht es nun am 17. September nach Dachsbach.
G.J.

 

Start bei der GCC in Walldorf / Werra

Am 13. Mai fand der 2. Lauf der German Cross Country – Serie in Walldorf in Thüringen statt.
Nachdem Steven Jatz bereits am 1. April seinen ersten Enduro Einsatz in diesem Jahr bei der IGE -Veranstaltung in Aarbergen (südlich von Limburg) hinter sich hatte,
folgte nun Lauf 2 in Walldorf. Er ging in der Gästeklasse unter den 112 Startern auf die 2 stündige Fahrt. Gästeklasse, bedeutete aber auch, dass der Start um 10:00 Uhr erfolgt. So fuhr man an dem Samstag bereits um 4:00 Uhr früh los. Ein randvolles Faherlager sorgte erstmal für Probleme bei der Stellplatzsuche. Da blieb dann keine Zeit sich die Strecke vorher anzusehen. Das bedeutete für die erste Runde erst mal auf Sicht fahren und Strecke kennenlernen.
Mit 5 Minuten Verspätung gingen dann die 41 Super-Senior und anschließend die 112 Guests gruppenweise auf die Strecke. Durch den Regen in den Vortagen waren die Wald- und Bergauf-/Bergab-Passagen sehr tief und schmierig. So gab es gleich in der ersten Runde einige Staus und Stürze. Aufgrund des hinteren Startplatzes hieß das für Steven bei den ersten kniffligen Auffahrten hinten im Stau anstellen. Das kostete zwar etwas Zeit, aber ansonsten kam er ganz gut durch.

Steven Jatz (mitte) nach der Zählstelle auf dem Weg in die 8. Runde

Angenehm warmes Wetter und strahlender Sonnenschein trockneten dann den größten Teil der Cross Strecke ab. Der Wald blieb nass und rutschig und leidete in den 2 Stunden unter den mehr als 150 Fahrern und verschlechterte sich immer mehr.

Nach 2 Stunden und 19 Minuten senkte sich für Steven die Zielflagge. Damit hatte er es auf 10 Runden gebracht.
Diese Veranstaltung war als Trainingslauf zur Vorbereitung des 24 Stunden Enduro Langensteinbach am 3./4. Juni vorgesehen.
Dort werden Steven und Björn Jatz als Solofahrer unter den 33 Einzelstarter sich dieser nächtlichen Herausforderung stellen.